Von angeschossenen Wildschweinen …und Tradern [de]

Angeschossene Wildschweine sind gefährlich, es ist noch riskanter ihnen zu begegnen, wie normalen Wildscheinen. Aber was hat das mit Tradern zu tun? Nun, bei manchen (möchtegern?-)Tradern muss man wohl ähnliche Warnungen ausgeben. Die letzten turbulenten Handelstage boten wieder reichlich Stoff für Sozialstudien würde ich sagen:

So hat es mein bisheriger Lieblingstrader FxTore auf ayondo tatsächlich geschafft sich, seinen Track Record und seine Performance vollständig zu zerlegen. Nach anfänglichen Verlusten (ich tippe ja fast einen fat finger bei einem Gold Trade) hat er ich immer weiter reingeritten und immer wieder nachgelegt, wurde hastig und hat immer größere Trades eingestellt. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Fxtore

Die bisher tolle Performance gegenüber dem Dax, in kurzer Zeit vernichtet. Ich hoffe nur für die fast 1000 Follower, dass diese wie ich auf ihrem Portfolio eine Loss Protection eingestellt hatten. Bei mir bedeutet das zurück auf Los, wie bereits schon einmal im Dezember. Schade um die 20% Performance seit dem, wovon ich mit einer engeren Loss Protection natürlich mehr hätte erhalten können…

Mein zweiter Trader simplytrader hat im gleichen Zeitraum sein Risiko weiter konsequent gemanagt.

simplytrader

Also wer auf Nummer sicher gehen will, wirklich nur die Trader wählen, die bereits die volle Tradingkarriere bei ayondo durchlaufen haben wählen und am besten mit eigenem Geld investiert sind. Interessante Trader, die (kurzfristig) einen Lauf haben und mehr Rendite liefern, gibt es immer einmal wieder, aber dann ist Social Trading auch kein Selbstläufer!

Social Trading with ayondo – volatile markets offer great trading opportunities [en]

I did already report about my first experience I made with my social trading account at ayondo with some blog entries in German. Now I thought it would be nice to have an English comment on my experience here as well.

Ayondo is a German/UK based social trading platform wich offers CFD trading and copy trading of the trades of other traders. So this means you can select up to 5 traders (out of hundreds) and build a portfolio of traders you follow. Following a trader means, that in your portfolio all transaction of the selected trader(s) will be executed simultaneously. So gains and losses will affect your portfolio pro rata, depending on your invested amount and weight you have applied to a trader.

The key element here is to select and monitor your traders, rather than to trade yourself. The website offers therefore a ranking of traders and a search engine where you can filter the traders by certain criteria to find your best fit for your risk appetite. The platform offers a demo account to test your selection for  while, before you invest real money into your portfolio.

As reported this selection should be done carefully and one should monitor the traders regularly to avoid unpleasant surprises. As reported even a good looking performance in the beginning can turn into the opposite, if trades do not manage the risk properly.

The good thing is that you can set a stop loss limit for the entire portfolio and the execution is automatically terminated (including all open trades) if your account balance (plus open positions) fall under a certain limit. This optional feature can help you to protect your investments from total losses.

Initially I did start my own account in November (with a few bugs only), when I thought the market would enter into a phase with no clear direction and I was not wanting to make a bet on being long or short in general. I do not have the time during the day to make day trading and on top due to my job I am subject to certain trading restrictions, so this looked to my like a good idea to test this fintec platform myself.

And while the markets have been quite volatile and the new year 2016 has started with significant losses, I am quite happy with my decision. Year to date the German Equity Market lost about 11% while my trading account is up 11%. So my current two traders Fxtore and simplytrader have outperformed the market by 22% within two weeks. A fantastic start into 2016.

For those who want to stay up to date with the performance of my portfolio, I will post every week the results via my twitter account. So stay tuned and keep the fingers crossed that this will continue…

Selbstversuch ayondo – Teil 2 – erste Tradingergebnisse [de]

Nachdem ich nun eineinhalb Monate ein Liveportfolio bei ayondo traden lasse, wollte ich einmal ein update geben. Wie bereits erwähnt waren die ersten Trader, die ich ausgewählt hatte wenig diszipliniert wenn es um das Risikomanagement ging, wenngleich die Tradingergebnisse zunächst beeindruckend waren.

ayondo Portfolio vs. DAX
erste Gehversuche mit ayondo

Vom 4.11. bis 30.11. ging es um 20% nach oben, während der Dax „nur“ ca. 5% stieg. Als der Dax dann aber 7% verlor hat es die Trader mit zu viel ungeschlossenen Trades ziemlich zerlegt. Es ging zunächst 10% nach unten mit dem Portfolio, bei einer weiterhin hohen negativen GuV weiterer offener Trades. Ich habe dann eher verzweifelte Versuche der Trader gesehen dies zu „retten“ aber die Trader wurden doch häufig auf der falschen Seite erwischt, so dass ich dann sukzessive die Notbremse gezogen habe und die Trader rausgekegelt habe. Dabei musste ich mein Portfolio wieder bis auf 3% runterprügeln. Das war aber auch besser so. Trader dieser ersten Phase „wie gewonnen so zerronnen“ waren Volamax, FxToGo, Kontrades und JacksTrack.

 

In meinem neu ausgerichteten Portfolio habe ich nun nur noch 2 Trader. Die beiden Trader gehen bisher keine oder nur sehr begrenzte Risiken über Nacht ein und oft kommt es vor dass alle Trades am Ende eines Tages auch geschlossen sind. Das ist deutlich stressfreier. Mein Konto hat sich auch mittlerweile vom Tief bei 3% auf nun wieder knapp 18% erholt. Mal sehen, ob das diesmal auf längere Zeit gut geht …. ich werde wieder hier berichten.

Selbstversuch ayondo [de] 

Nachdem die Börsenmärkte aktuell keine eindeutige Richtung kennen, sondern in einem gewissen Band nur hin und her schwankten und noch dazu ein Risiko für einen kleinen oder größeren Crash nicht auszuschließen war, dachte ich mir es ist Zeit etwas neues auszuprobieren. Ein solches Umfeld dachte ich mir ist optimal für Trader, die im Zweifel gleichtägig Geschäfte auch immer wieder schließen. Da ich tagsüber keine Zeit habe ständig die Märkte zu beobachten, wäre für mich eine solche „Zockerei“ oder day trading selbst nicht möglich.

Aber dafür gibt es ja heute social trading Plattformen, bei denen man sich einfach an anderen Tradern anhängen kann. Es gibt eine ganze Reihe solcher Plattformen ein Startpunkt sich einen Überblick zu verschaffen kann der Blog Trading der Besten sein. Der ich aus Frankfurt kommen habe ich mich kurzer Hand für einen Test von www.ayondo.com entschieden.

Gut die Anmeldung geht erstmal flott, etwas verwirrend ist die Doppelanmeldung für die Plattform und das Livekonto. Ich war natürlich zu ungeduldig mir die Erklärvideos anzusehen und habe mich so durchgewurschtelt…

Also es ist natürlich ratsam erst einmal ausgiebig die Funktionen mit dem Demokonto zu erkunden. Also wenn man sein Geld automatisch durch andere (hoffentlich) vermehren lassen möchte, muss man sich zunächst Trader aussuchen. Dazu gibt es verschiedene Suchmöglichkeiten, nach Followern, Performance, Risikofaktoren etc. Bei mir hat die Suche nach Märkten leider nicht funktioniert, dass hätte ich gerne für eine Diversifikation genutzt. Dass die hübsche Blondine mit deutlich negativer Tradingbilanz zu den Top Tradern nach Followern gehört bedient viele Klischees aber spricht sicher nicht für den Sachverstand der Nutzer 😁

Gut, nach etwa 14 Tagen steht mein aus verschieben Tradern zusammengesetztes Portfolio mit knapp 8% im Plus. Es könnte besser sein, wenn ich nicht zwischendurch einmal die Automatik zerschossen hätte, als ich mir ein paar Trader zusätzlich auf dem Demokonto mitlaufen lassen wollte. Scheinbar kann man entweder nur das Demokonto oder das Livekonto verwenden. Auch hat das Schließen von offenen Trades eines Traders, den ich aus dem Portfolio entfernt hatte nicht immer sauber funktioniert. Ggf. lag das an der App oder meiner Datenverbindung, jedenfalls sollte man das durchaus kontrollieren.

Ein anderer Grund sein Portfolio regelmäßig zu kontrollieren ist, dass einige Trader gerne Trades nicht konsequent schließen. Dies führte dazu, dass das Portfolio immer mehr gehebelt wurde und die offenen Marge zum Teil die 20% Marke überschritt. Ich kann deshalb nur jedem raten sich die Trader genau anzusehen, ob sie over night oder übers Wochenende Trades offen lassen, das ist dann eher Glücksspiel… Wer sich die jüngste Zeit ansieht, egal ob Dieselgate oder Paris, es kann immer etwas passieren was die Märkte stark bewegt. Wer dann ungewollt long gehebelt ist braucht starke Nerven… Es gibt aber auch Trader die hier sehr diszipliniert sind, so dass man die Wahl hat, ob man nur solche Trader ins Portfolio nimmt und sich wenig kümmern muss oder  auch andere Trader mit zum Teil eben auch besserer Performance nimmt, dann aber regelmäßig zur Risikolimitierung in das Tradegeschehen selbst eingreift.

Mein erstes Zwischenfazit ist: durchaus interessant, die technischen Features sind sicher noch ausbaufähig aber wenn man sich einmal reingefunden hat macht es durchaus Spaß und sorgt für einen gewissen Nervenkitzel.

… to be continued

My findings of the DVFA FinTech Forum in Frankfurt [en]

Frankfurt, Germany March 24 – The German Association of Investment Professionals DVFA held its first FinTech Forum in Frankfurt. While Frankfurt is one of the leading finacial hubs in Europe and THE hub in Germany, the city has strong competitors when it comes to the startup scene. Not surprisingly many of the panelits came from Berlin… On the other hand there have always been a lot of new companies in Frankfurt founded to offer new services arond the financial industry, but before the hype they just did not call themaelves a „FinTech“. 

The FinTech Forum gave a good overview of the current state of the development in the sector and where the concentration of deals and activities has been so far and where might be the next area in focus of FinTechs.

Since the audiance was mainly from the financial sector, many participants were wondering how FinTechs can operate without having the relevant licences in place which drag the existing palyers in so much regulatory burden that they hardly can spend any ressources on innovation. Bird & Bird was presentig some nice examples how to reduce the regulatory pain for Fintechs. The main solition was to team up with an existing player who has a correspondig licence. Well this might not sound quite innovative, but seema to be at least efficient.

So this led to the finding the regulation and licences will be some hassel but will certainly not protect the business of existing players of the financial industry.

An other topic which has been discussed was whether or not the FinTech offerings have a disriptive character or rather mean innovation and solely a decelopment of the existing value chain. The qestion was ask to the audience initially and at the end of the conference and the fear of Fintechs doing something disruptive decreased when looking closer into their business models. Also the expectation of Banks being able to internalize or replicate the FinTech offerings rather increased. The FinTechs on the stage were not so impressed by that finding as they are confident that until Banks have replicated their business model they will be gain two steps ahead by finding innovative solitions for other client needs. 

This left me with some mixed feelings, since if FinTechs think their business is rather innovation than finacial services, then they might not have the right passion to meet client demand in the mid and long term. 

Last but not least it was debated if „at the end all players (existing or FinTech) will need to earn money with their services“. Again – and this was especially mentioned for the payment sector – it has been pointed out that existing player may have a much to norrow view and that they can not even think of how FinTechs will male money out of their business models. Pyments may only be a necessary service to collect client data and they revenues will come from leveraging this data but the services will be offered at costs or even below. And even if Banks do understand this, would they consider such a business model to expand into? I would have strong doubts about this and so my conclusion is ….

…that the financial sector will defenitely see a number of changes caused by FinTechs.

The penalits mentioned that banks currently have a quite deep value chain and this might change and some banking services will get redefined to comon other services and internalized by other players…

Erste Riester-Renten – die Ergebnisse sind schlimmer als befürchtet [de]

Mehr oder weniger überraschend titelt die Wirtschaftswoche heute: „@wiwo: Seit 12 Jahren gibt es #Riester, erste Verträge werden ausgezahlt – die Ergebnisse sind schlimmer als befürchtet http://t.co/jBfe26ZDHp“

Wenn man wie ich seit Jahren im Asset Management arbeitet, dann ist es nicht verwunderlich dass bei dem Riesterkonzept nur mäßige Ergebnisse herauskommen. In der Vermögensverwaltung liegen die Effizienzen in den Skaleneffekten großer Vermögen. Dies wirkt sich sowohl beim Pricing / Verwaltungs- und Abschlussgebühren aus, wie in den Nachteilen der Diversifizierungsmöglichkeiten kleiner Volumen. Weniger liquide oder Alternative Investments (Immobilien, Hedgefonds und Private Equity) bleiben außen vor.
Asiatische oder auch skandinavische Staatsfonds und amerikanische Universitäten machen das recht erfolgreich. Große Vermögen lassen sich breit diversifizieren und die Verwaltungsgebühren signifikant nach unten verhandeln. Kleinstteilige Riesterverträge können diese Vorteile nicht realisieren und fallen so voll dem Niedrigzinsumfeld zum Opfer.

Also weg mit individuellen Riester- und Rürupkonten und die Sparkomponente in einen deutschen Staatsfonds als Ergänzung zur umlagefinanzierten Rente.
Die Verwaltung des Staatsfonds kann dann wieder Asset Managern übertragen werden, denen ihre Riesterverträge wegbrechen. Mittelfristig aber ist die Veranstaltung and den jeweils besten Fondsmanagern zu übertragen.
Das „stupid German money“ würde durch so eine Bündelung and den globalen Finanzmärkten aber vielleicht etwas smarter und die Renten entsprechend höher…

Where is my twitter trading widget? [en]

When reading my twitter timeline this morning I was wondering why I can not buy stocks directly out of my twitter app?
If twitter is a place where news and roumors are shared rapidly, then why isn’t there a ‚buy/sell stock‘ button next to ‚retweet‘? Online newspapers usually put at least a link next to each exchange traded company to get more company details.
While I can put my twitter timeline to any website by creating a twitter api snippet, I wonder why I can not add widgets to my twitter account (just like in wordpress, drupal etc.) which allows me to add additional functionality to my twitter experience. A bloomberg, reuters, social-trading or any online broker app which shows me if this stock is on my watchlist or part of my portfolio and whether or not the tweet has impacted the share price recently?
If twitter does not want to have third party stuff on their platform I wonder if Hootsuite or a comparable app could easily do that?
Maby this exists already and I just missed it… (Let me know where I can find it)
So pimp up my twitter!